Filter tot II

Schon wieder hat einer meiner Innenfilter das Zeitliche gesegnet: Das mittlerweile heißgeliebte Innenfilterchen für Nano-Becken, das gut und gerne 15 Jahre auf dem Buckel hatte.

Innenfilter in Aktion


Ich bekam ihn vor über einem Jahrzehnt zusammen mit einem Plexiglas-Sechseck-Aquarium geschenkt. Damals war ich noch überzeugter Wohnzimmerdekorationsaquarianer, für den Aquarien erst ab einem Fassungsvermögen von 150 Litern anfingen, Fische möglichst groß, bunt und artenreich auf engen Raum zusammengepfercht wurden und dieses Sechseck-Aquarium bestenfalls als Blumenvase verwendbar war. „Da kann man doch keine Fisch drin halten!“ Schleimiges Getier mit eigenem Haus oder gar widerliche Krabbler waren damals noch ein No-go. Da ich noch nie viel für Blumen übrig hatte, landete es auch zeitnah auf dem Müll.

So fristete das Filterchen den überwiegenden Teil seines Daseins in dunklen Kellerräumen und erlangte erst spät Ruhm. Das Filterchen war total praktisch, weil es auch in ein 12er passte und selbst in Zeiten ohne Beschäftigung nicht viel Platz für sich beanspruchte.

Nun ist es tot. Am vergangenen Wochenende nach Wasserwechsel und Filterreinigung wollte es nicht mehr anspringen. Zwar können die Yellow Fire auch ohne Filter überleben, aber da Garnlen erfahrungsgemäß mit Filter (= Strömung) munterer sind, werde ich mich wohl nach einem würdigen Nachfolger umsehen müssen.

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Ein Kommentar zu Filter tot II

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