Umgestaltung

Wie mehrfach angedeutet war ich mit dem Zustand meiner Aquarien und seinen jeweiligen Bewohnern nicht ganz zufrieden. Von Sonntag bis Mittwoch sind sie daher (fast) alle umgezogen und sämtliche Tanks wurde komplett neu gestaltet. Heute gibt es zunächst etwas Theorie dazu, in den nächsten Tagen folgenden dann die Bilder zu jeden einzelnen Becken.

Die ganze Arbeit ist die Folge meiner Fehlplanung, die ich ziemlich konsequent durchgezogen habe.

Das 84er Becken, ein Komplett-Set von Vitakraft, ist mit nur einer Röhre ziemlich schwach beleuchtet. Dieses Becken war mit schwarzem Split als Bodengrund versehen und wirkte dadurch noch dunkler. Die Fische fanden sich nur mit einer Grubenlampe wirklich zurecht. ;-) Darin wohnten bisher unglaublich viele Guppys und zwei Antennenwelse, wobei es beiden Arten vermutlich ziemlich egal ist, ob sie hell oder dunkel leben.

Das 54er dagegen ist eher gut beleuchtet und wurde von mir mit weißem Quarzsand ausgestattet. Ohne Sonnenbrille hätten die Fische jetzt verbrannte Netzhäute. ;-) Darin lebten Perlhuhnbärblinge, Dornaugen und Amano-Garnelen. Den Garnelen gefiel das Becken zweifellos; sie turnten munter rum und eiertragenden Weibchen deute ich auch als gutes Zeichen. Die Dornaugen fand ich zu groß und zu schnell schwimmend für das kleine Aquarium, die gefielen mir darin gar nicht, obwohl sie eh nur selten zu sehen waren. Die Perlhuhnbärblinge waren viel zu blass.

Interessanterweise war das kleine Aquarium bei sparsamer Fütterung total veralgt, während in dem Guppybecken trotz teilweise sehr großzügiger Fütterung kaum Algen zu finden waren.

Problematisch war es ja auch mit den Apfelschnecken, die konnten schließlich nicht ewig in der Tupperdose bleiben, wo sie vor meinen Guppys in Sicherheit waren und meinen Blasenschneckenbestand ziemlich dezimiert haben, indem sie den ganzen Laich verspeisten.

Äußerst ungünstig war auch der Standort für das 54er Becken gewählt. Dies stand direkt neben der Wohnzimmertüre, die wegen der Katzen immer geschlossen ist. Jedesmal wenn man die Tür öffnete, konnte man noch hektische Fluchtversuche im Aquarium wahrnehmen. Überhaupt schwammen sie die meiste Zeit eher hektisch herum, wirkten manchmal regelrecht panisch. Bei so viel Stress halten die nicht lange, das war mir klar.

Ein weiteres Anzeichen, dass irgendetwas passieren musste, waren die ausgerissenen Pflanzen und der durchpflügte Mulm im 84er Becken. Die beiden Antennenwelse sind nun ca. 7 Monate alt und werden langsam erwachsen. Da wird der Kollege nicht mehr geduldet und schonmal durchs ganze Becken gejagt. So ganz sicher ist es zwar noch nicht, aber es sieht doch stark danach aus, als hätte ich zwei Männchen erwischt. Mir war beim Kauf der Tiere natürlich schon klar, dass ich im Laufe des Jahres entweder ein zweites Aquarium oder ein neues Zuhause für einen der beiden brauche.

Schweren Herzens habe ich also den Gedanken an ein Asien- und ein Südamerika-Becken aufgegeben, Fische und Pflanzen neu verteilt und dafür den Teich und zwei Aquarien komplett neu eingerichtet. Die Heimat der Wasserflöhe wurde auch vergrößert und eine neue Schneckensammlung habe ich auch. Unverändert ist lediglich der Garneleneintopf geblieben. Aber da gibt es derzeit Überlegungen diesen aufzulösen und die Garnelen in eines der vergleichsweise großen Aquarien einziehen zu lassen.

Dazu aber mehr bei der Beckenvorstellung.

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