Silikon-Schmierereien

Gestern war es endlich soweit, um 7:30 Uhr nahm ich das Silikon zur Hand und begann mit meinen Basteleien.

Zunächst habe ich ein paar Modifikationen an der selbstgebauten Terrasse vorgenommen. Die schwarz bekieselten Höhlen fallen weg, da sie im 63 zu viel Platz wegnehmen und optisch auch so gar nicht zu meinem neu gekauften Sand passen wollen. Außerdem hat die Terrassenkonstruktion eine Bodenplatte und Verstärkung bekommen.

Das ging ja noch recht flott und reibungslos vonstatten …


Als nächstes machte ich mich an die Trennscheibe fürs 84er.

Zunächst malte ich mit einem CD-Beschriftungsstift von außen Orientierungslinien auf die Scheibe, um später zu wissen, wo genau die Trennung fixiert werden soll. Dann überlegte ich mir ausgiebig, wie ich am besten vorgehe und kam zu folgendem Schluss: Da die Scheibe aus einem Reststück geschnitten wurde, hat sie zwei geschliffene und zwei ungeschliffene Kanten. Ich beschloss, die geschliffenen Kanten nach vorne und nach oben zeigen zu lassen, für die Bodenplatte und die Rückwand reichen auch die ungeschliffenen Kanten. Soweit sogut.

Ich zog eine Silikonlinie auf dem Beckenboden in der Mitte und eine weitere auf der geschliffenen, nach vorne zeigenden Kante der Glasscheibe. Beim darauf folgenden Einsetzen geschah das Unvermeidliche: Mein Tremor – bei solchen Aktionen natürlich immer stärker als üblich – trug nicht unmaßgeblich dazu bei, dass die Frontscheibe nahezu komplett mit Silikon eingesaut war. Grmpf!

Damit die Trennscheibe an ihrem Platz blieb, zog ich zunächst noch Silikon in die Fugen rechts und links von der Scheibe, insbesondere auch an der Rückwand. Und was soll ich sagen? An der Rückwand entstande eine saubere, glatte Fuge. An der Frontscheibe – natürlich an der Frontscheibe, alles andere wäre ja langweilig! – hingegen endete auch dieses Unterfangen in einem großzügig und breit verschmierten Desaster.

Das Kleben hat vielleicht 5 – 10 Minuten gedauert. Weitere 30 Minuten war ich damit beschäftigt, das überschüssige Silikon mit einem in Spülmittel ertränkten Schwamm von der Scheibe zu waschen. Bis auf ein paar kleinere Stellen, insbesondere in den Ecken, wo Frontscheibe, Querstrebe und Trennscheibe aufeinander treffen, ist noch Silikon, das da nicht hingehört. Die Scheiben selbst scheinen jedoch frei davon zu sein.

Um zu verhindern, dass die Garnelen später munter über die Trennscheibe klettern, habe ich abschließend noch einen schmalen Streifen (etwa 5 cm breit) Acrylglas oben auf die Trennscheibe geklebt. Da die Trennscheibe etwas zu kurz geraten ist, waren zwischen Trennscheibe und Querstreben exakt die 2 mm Platz, die mein Acrylglas benötigt, um dazwischen geklemmt zu werden.

Jetzt lasse ich mein Geschmier noch ein bis zwei Tage trocknen, dann folgt der Test, ob es auch wasser- und somit garnelendicht ist.

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2 Kommentare zu Silikon-Schmierereien

  1. magerquark sagt:

    Zwischenstand:

    Heute habe ich getestet, ob die Trennwand dicht ist. Sie ist es natürlich nicht. Und natürlich ist sie an der Frontscheibe undicht, was zu weiteren Schmierereien geführt hat.

    Ich glaube, die Teilung des Beckens gehört nicht gerade zu den besten Ideen, die ich je hatte.

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