Angriff der Killergarnele

Heute ereignete sich gegen 17:30 h in Südamerika ein folgenschwerer Unfall.

Die sympathische Unterwassergärtnerin Frau S. aus K. ging ihrere üblichen Tätigkeit nach, als sie von einem Gastarbeiter vom Volk der Caridina japonica aus den Hinterhalt angegriffen wurde. Nur der schnellen Abwehrreaktion von Frau S. aus K. ist es zu verdanken, dass sie den Überfall ohne bleibende Schäden überstehen wird. Sie wurde am rechten Unterarm verletzt. Immer noch ist deutlich eine Rötung und eine leichte Schwellung zu erkennen:

Verletzter Arm

Verletzter Arm

Der Täter konnte sofort ermittelt werden. Das Tatmotiv dürfte unkontrollierbare Fressgier gewesen sein. Der Täter – hier ein Archivbild:

Täter "Amano"

Täter "Amano"

– ist in Unterwasserweltkreisen unter dem Pseudonym Amano bekannt. Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach bei Futterrangeleien auffällig geworden. Das kurzfristig einberufene Schnellgericht verurteile Amano auf der Stelle. Während die beiden Schöffen Gump und Smacks

Die Schöffen Gump und Smacks

Die Schöffen Gump und Smacks

für Folter mit anschließender Todesstrafe plädierten, ließ Richter magerquark noch einmal Gnade walten. Das Urteil lautet: Ausweisung aus Südamerika und Abschiebung nach Asien. In seiner Heimat wird Amano zu lebenslangem Arbeitslager, wo er Algen vernichten und Mulm umgraben muss, verurteilt werden.

Das Urteil wird kommenden Sonntag vollstreckt.

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4 Kommentare zu Angriff der Killergarnele

  1. Doreen sagt:

    der Kracher….

    ähm ich meinte Gute Besserung!

    Ich weiß schon warum ich Garnelen nicht mag.. und mir definitiv keine anschaffen werde

    Die Schöffen sind sehr süß!

    Liebe Grüße, Doreen

  2. Jürgen sagt:

    Hallo Stephanie,

    Interessanter Bericht!
    Allerdings habe ich auch so einige Erfahrungen mit meinen Amanos gemacht.
    Ich habe sie in einem Becken vergesellschaftet mit u.a. Prachtbarben, Makropoden und Prachtschmerlen. Viele haben mir vorhergesagt, dass sie das nicht lange überleben werden.

    Inzwischen haben sie das Becken allerdings in ihre Gewalt genommen. Sie kontrollieren die schönsten Plätze und lassen sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen.

    Sie sitzen auf einem großen Stein und beobachten, was sich sonst noch im Becken tut. Sobald da was ungewöhnliches passiert, sind sie als erstes da und greifen, wenn es sein muss auch mit Gewalt, ein. Neulich habe ich ein paar Apfelschnecken als LF für die Praschschmerlen reingetan. Als erstes waren aber die Amanos an den AS und haben dabei zwei regelrecht zerrissen. Da blieb nicht mehr viel für die Prachtschmerlen übrig.

    Gestern Abend habe ich 14 Stück auf ihrer Aussichtsplattform gezählt. Wenn jemand behauptet, sie fühlen sich in der Gruppe erst gut und sicher, so kann ich das voll bestätigen. Allerdings fühlen sie sich manchmal zu gut!

    Gruß,
    Jürgen

  3. magerquark sagt:

    Hallo ihr Zwei!

    @Doreen
    Ich danke für dein Mitgefühl. ;-)

    Wenn mein Aquarium größer wäre, könnte ich zum Epillieren der Beine in selbiges einfach reinhalten. Allerdings ist das eher was für Masochisten. *gg*

    @Jürgen
    Amanos sind einfach klasse. Meine sind auch wesentlich zutraulicher und agiler als die Red Fire. Dass bei so viel Dreistigkeit selbst die Prachtschmerlen empört das Weite suchen oder gar chancenlos bei den Apfelschnecken sind, kann ich mir gut vorstellen.

    Gruß
    Stephanie

  4. Pingback: Ausgewiesen und abgeschoben | fish n' shrimps mit magerquark

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