Danio margaritatus verletzt

Einer meiner Perlhuhnbärblinge ist entweder verletzt oder krank, habe ich gerade gesehen. Er hat kurz vor der Schwanzflosse einen hellen Fleck, etwa 2 – 3 mm Durchmesser. Außerdem klemmt er die Flossen. Ansonsten wirken Verhalten und Farbe normal.

Leider kann ich mir das nicht so genau angucken, weiß also nicht, ob da ein Belag drauf ist oder die Stelle ausgefranst ist o.ä. Wenn ich mit der Nase direkt am AQ klebe, lassen die Celestichthys sich kaum blicken und schwimmen nur zwischen den Pflanzen rum bzw. verstecken sich. Wenn ich weiter weg bin, kann ich nix erkennen, die Fische sind ja eh so klein und sie halten auch nie still.

Der Verdacht, dass es sich um eine Krankheit handeln könnte, liegt nahe, da ich seit Sonntag Neubesatz in Form von 8 Guppys (aus privater Hobbyzucht) habe. Bisher konnte ich aber nur bei diesem einen Männchen etwas entdecken, die anderen scheinen nichts zu haben.

Mittlerweile habe ich den Fisch rausgefangen, was auch recht schnell ging. Jetzt schwimmt er in einem Plexiglaskasten mit ein paar Pflanzen und Wasserflöhen in ca. 8 Liter Wasser. Da kann er natürlich nicht ewig bleiben.

Als er in dem kleinen Becken war, fiel mir sofort auf, dass die Stelle auch noch geschwollen ist. Das konnte man zuvor im Aquarium nicht erkennen. Ich habe daher ein Photo von oben und eines von der Seite gemacht und hänge das hier an:

Immerhin kann ich jetzt mit Sicherheit sagen, dass auf der betroffenen Stelle kein watteähnlicher Belag zu erkennen ist. Außerdem sieht diese Stelle jetzt nicht mehr weiß aus, wie sie heute Mittag noch wirkte, als er noch seine dunkle Farbe hatte, sondern rötlich. Die Flossen klemmt er auch nicht mehr.

Ich weiß jetzt gar nicht, was ich mit dem armen Tier tun soll. Im Moment fühle ich mich wie ein Tierquäler. Ich habe mir überlegt ihn bis morgen noch da drin zu lassen, in der Hoffnung, dass er wieder ein bisschen Farbe bekommt und ich noch ein besseres Bild machen kann. Dann setze ich ihn wieder ins Becken zurück.

Ich hatte noch nie einen kranken Fisch und bin vollkommen ratlos.

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5 Kommentare zu Danio margaritatus verletzt

  1. magerquark sagt:

    Ich bilde mir ein, dass die Schwellung etwas zurück gegangen ist. Allerdings kann ich auch nicht ausschließen, dass da der Wunsch der Vater des Gedanken ist.

  2. magerquark sagt:

    Der Fisch ist immer noch in dem Quarantänebecken, ich mache täglich Wasserwechsel (ca. 30 %), füttere Wasserflöhe und gebe alle drei bis vier Tage frischen Sud aus Seemandelbaumblättern ins Becken. Die Schwellung ist immer noch da, die Wunde noch nicht geschlossen.

  3. magerquark sagt:

    Der Fisch schwimmt mittlerweile wieder im Aquarium mit den anderen. Aber verheilt ist die Wunde nicht. Ich habe ihn ins Becken zurück getan, weil das Quarantänebecken zu klein war (6 L, ich habe nix anderes). Der Fisch schwamm nur noch hektisch hin und her und gegen die Scheiben. Außerdem hatte ich Angst, dass ich ihn durch eine Nitritvergiftung umbringe, das Quarantänebecken war ja nicht eingefahren. Da Stress und mögliche Vergiftungserscheinungen kontraproduktiv bei der Wundheilung sind, habe ich so entschieden.

    Im Aquarium schwimmt er mit den anderen, frisst und verhält sich völlig normal, kräftig gefärbt ist er auch wieder. Augenscheinlich geht es ihm wohl gut. Die Wunde ist aber wieder verpilzt, der weiße Belag deutlich zu sehen. Leider hatte ich vergangene Woche keine Gelegenheit in ein Zoogeschäft zu fahren um ein Heilmittel zu kaufen. Ich überlege, ob ich dies noch nachholen und den Fisch nochmal rausfangen soll. Bei der Gelegenheit würde ich eine Wasserprobe mitnehmen um den Nitritgehalt vom Quarantänebecken, das noch genauso da steht mit Kies , ein paar Pflanzenablegern und Schnecken darin, testen zu lassen.

    Vielleicht schaue ich auch heute mal, ob ich jodfreies Salz bekomme und mache eine Salzkur. Diese allerdings auch in dem Quarantänebecken, weil ich nicht weiß, ob die anderen Fische das vertragen.

  4. magerquark sagt:

    Leider wendete sich das Blatt heute wieder, der Fisch ist wieder im Quarantänebecken und ich überlege, ob ich ihn erlösen soll, weil ich nicht sicher bin, ob er die Nacht überlebt.

    Ich fand ihn nahezu bewegungslos zwischen der Wasserpest. Nichtmal vor dem Kescher ist er geflüchtet. Bevor ich ins Bett gehe, sehe ich ihn mir nochmal an und entscheide, was ich tue. Wenn er bis morgen durchhält, wird das Wasser aufgesalzen.

  5. magerquark sagt:

    Der Fisch ist tot.

    Heute Morgen schwamm er noch ein wenig, vorhin hing er mit dem Bauch nach oben zwischen den Pflanzen, lebte aber noch. Ich habe ihn rausgefangen und getötet (Kopf abgetrennt).

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