Der Dünger und die Post

Eine typische Szene aus dem magerquark’schen Alltag

Zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Umzug (ich muss endlich mal ’ne Wohnung suchen …), habe ich nochmals bei meinem Lieblings-eBay-Händler Düngekugeln und Eisendünger bestellt. Letzten Donnerstag, als der Briefumschlag mit der Ware hier ankam, war ein niederrheinischer Sauwettertag, wie er bilderbuchartiger nicht sein kann: dauerregnerisch und stark windig. Da sich die Briefkästen bei uns innen im Haus befinden und der Zusteller keinen Schlüssel hat, muss er täglich klingeln. Offensichtlich war Donnerstag keiner zuhause, denn der Mitbewohner überreicht mir mittags eine Plastiktüte, die den Eisendünger nebst Lieferschein enthielt. Er hatte sie vor der Haustüre auf dem Gehweg gefunden. Von den Düngekugeln und dem dazugehörigen Briefumschlag keine Spur.

Zeitgleich kontaktierte ich meinen Händler und die Post. Während der Händler freundlich zähneknirschend mir neue Düngekugeln versprach und zusandte, zeigte man sich bei der Post weniger kulant. Die Zustellerin kann sich nicht an Warensendungen erinnern und hätte zudem die Post innen in die Hausbriefkästen zugestellt.

Haha.

Bezeichnenderweise heißt der Unterzeichner des Briefes Mors. Die im niederdeutschen Sprachraum angesiedelten Bewohner dieses Planeten kennen die Doppeldeutigkeit des Namens. Alle anderen können hier nachgucken.

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