Video vom Umsetzen der Amanos

Beim Umsetzen bin ich beim ersten Versuch vorsichtig vorgegangen und habe bei ca. 1. cm Wasserstand (salzig) langsam mit dem Becher Süßwasser auf die hektischen Garnelen fließen lassen. Plötzlich war keine einzige Garnele mehr im Eimer zu sehen, das Rumgeschwimme hörte auf.

Sie saßen alle an dem Fleck, wo das Süßwasser ins Salzwasser floss und krabbelten an der Wand des Eimers hoch, dem Süßwasser entgegen!

Bei Versuchen mit der zweiten und der dritten Gruppe ließ sich dieses Verhalten rekonstruieren. Sie wollen ins Süßwasser.

Was sie unter gar keine Umständen wollen, ist mit dem Strom schwimmen.

Nachdem ich den Becher und somit den Süßwasserzufluss untebrochen hatte, blieben sie entschlossen an der Wand des Eimers sitzen. Ein paar krabbelten sogar noch weiter nach oben, wohl auf der Suche nach der Quelle. Sämtliche Versuche, die Garnelen mit Wasser auf den Grund des Eimers zurück zu spülen, schlugen zunächst fehl und ich musste mit sanfter Gewalt nachhelfen.

Guter Rat war teuer. Ich ersetzte nach und nach das Salzwasser im Eimer durch Leitungswasser und wollte dann die Garnelen samt Wasser in das neue Becken kippen. Auch das funktionierte nicht ganz nach Plan, sie hielten sich am Eimerboden fest. Es ist erstaunlich, wieviel Kraft in den winzigen Garnelen steckt, und sie weigern sich beharrlich, mit dem Strom zu schwimmen. Nach mehrmaligen Versuchen und mit erneuter „Gewaltanwendung“ waren sie endlich ins Süßwasser verfrachtet.

Es ist nicht einfach, gegen Instinkte anzukämpfen. ;-)

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