Düngestäbchen vs. NutriBalls

Neulich im Chat zeigte ich ein Bild von meinen kümmernden Echinodorus bleheri, worauf eine Diskussion entstand, welcher Bodendünger der beste sei. Mir wurden einerseits preisgünstige Düngestäbchen aus dem Baumarkt bzw. Supermarkt empfohlen, auf der anderen Seite ließ man nichts auf Dennerle Deponit NutriBalls kommen.

Just for fun entschloss ich mich, einen Vergleich zu starten. Hier ein Bild der Kontrahenden:

NutriBalls (links) und Düngestäbchen (rechts)

NutriBalls (links) und Düngestäbchen (rechts)

Die Dennerle Deponit NutriBalls kosteten im 10er Pack 5,45 Euro, die Borena Düngestäbchen im 50er Pack 1,09 Euro.

Da meine E. bleheri wohl nur verspätete Umgewöhnungsschwierigkeiten zeigten, habe ich den Versuch mit verschiedenen anderen Pflanzen gestartet.

Da wären als erstes zwei kleine Echinodorus-Arten (welche genau ist mir gerade entfallen), die im Frontbereich meines 126ers vor sich hin kümmern:

Die rechte Pflanze hat zwar einen Ableger-Stengel, bildet aber keine neuen Blätter und das Wurzelwachstum lässt ebenfalls auf sich warten. Diese Pflanze wurde jetzt mit einem Borena Düngestäbchen versorgt.

Die linke Pflanze bildet zwar neue Blätter, aber diese sind augenscheinlich viel zu klein. Das Wurzelwachstum lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Diese Pflanze wurde mit Dennerle Deponit NutriBalls versorgt.

Des weiteren wird im 63er getestet. Dies habe ich im Oktober letzten Jahres mit ungewaschenem Baustellensand eingerichtet, der noch genug Schmodder enthielt, sodass bisher keine Bodendüngung erfolgt ist.

Komplett-Ansicht 63er

Komplett-Ansicht 63er

Die linke Hälfte der Pfütze (inkl. der gut angewachsenen grünen Cryptocorynen) wurde mit Dennerle Deponit NutriBalls versorgt, die rechte Hälfte (inkl. der ebenfalls gut angewachsenen roten Cryptocoryne) mit Borena Düngestäbchen.

Der Echinodorus x barthii in der Mitte hat Borena Düngestäbchen enthalten. Die Pflanze ist stark vorgeschädigt, das Rhizom ist abgebrochen und seither ist kaum Wurzelwachstum vorhanden.

Ein Ableger davon steht mit Dennerle Deponit NutriBalls in der linken Ecke des Beckens.

Zu guter Letzt noch die Cryptocoryne parva, die seit nunmehr zwei Jahren vor sich hin vegetieren, ohne nennenswertes Wachstum, ohne gänzlich einzugehen. Hier ebenfalls von links Dennerle Deponit NutriBalls, von rechts Borena Düngestäbchen.

Cryptocoryne parva

Cryptocoryne parva

Begonnen habe ich mit dem Versuch am Sonntag beim Wasserwechsel, die Bilder stammen von heute. Ich denke, dass man frühestens in zwei bis drei Wochen damit rechnen kann, dass der eingebrachte Dünger sichtbare Veränderungen zeigt.

Dieser Beitrag wurde unter Pflanzen abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Düngestäbchen vs. NutriBalls

  1. Ivonne sagt:

    Hi Stephanie,

    deine Pflanzen werden bestimmt bald einen kräftigen Wachstumsschub machen. Ich tippe darauf, dass man keinen Unterschied zwischen den Düngern sehen wird. Hast du immer ein ganzes Stäbchen benutzt? Ich halbiere sie immer und das reicht dann wieder für 2-3 Monate.

    Viele Grüße, Ivonne

  2. magerquark sagt:

    Hi Ivonne!

    Dass sie kräftig wachsen, hoffe ich doch sehr. Sonst wären nicht einmal die Düngestäbchen ihr Geld wert. ;-)

    Ich habe jeweils ein halbes Stäbchen neben der jeweiligen Pflanze in den Boden gesteckt.

    Gruß
    Stephanie

  3. alex sagt:

    Hallo Stephanie,

    ich bin wahnsinnnig gespannt auf das Ergebnis deines Tests.
    Ich hatte letzt im Chat auch die Diskussion Düngekugeln vs. Düngestäbchen *g*

    lg
    alex

  4. Pingback: Düngestäbchen vs. NutriBalls – Vergleichsbilder | fish n' shrimps mit magerquark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.